Loogestraße soll Unterkunft für besonders schutzbedürftige Frauen werden

Nach neuen Informationen des Zentralen Koordinierungsstabes Flüchtlinge (ZKF) soll die Folgeunterkunft Loogestraße, die voraussichtlich Ende 2019 in Betrieb genommen werden kann, rund 100 besonders schutzbedürftigen Frauen Obdach bieten. Als besonders schutzbedürftig gelten neben akut von Gewalt bedrohten oder von Gewalt betroffenen Frauen mit ihren Kindern auch Frauen mit psychischen Problemen oder mit körperlichen Beeinträchtigungen sowie alleinreisende Frauen. Bisher leben diese Frauen in einer Erstaufnahmeeinrichtung am Altenkircher  Platz in Altona. Die bisher einzige Einrichtung dieser Art in Hamburg wird mit der Eröffnung der Folgeunterkunft Loogestraße ihren Status als exklusive Schutzeinrichtung für Frauen verlieren und wieder in eine normale Unterkunft umgewandelt werden.

Für die Frauen bedeutet der Umzug in die Loogestraße eine deutliche Verbesserung. So werden sie sich in Eppendorf selbst verpflegen können. Dies ist in Altona nicht möglich, da es in Erstaufnahmeeinrichtungen keine Küchen gibt.

Entsprechend dem besonderen Schutzstatus wird die Loogestraße mit einem Rund-um-die-Uhr-Wachdienst versehen werden.

Baubeginn ist für den März angestrebt. Bauvorbereitende Maßnahmen wurden auf dem Grundstück bereits durchgeführt. Das Ausschreibungsverfahren für die speziellen Pfahlgründungsarbeiten ist abgeschlossen, die Beauftragung der ausführenden Firma steht nun kurzfristig als nächster Schritt an.

 

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